Archiv: Jahr 2012


» „Vergelt’s Gott“ für 23 Jahre hervorragende Arbeit

Von Sabine Süß (PNP)

Am 01.06.2012 hat die Integrierte Leitstelle (ILS) in der Neuburger Straße offiziell ihren Betrieb aufgenommen. „Eine Gelegenheit, zurückzublicken und Dank zu sagen", betonte Kreisbrandrat Josef Ascher bei einem Empfang, zu dem Landrat Franz Meyer in den Großen Sitzungssaal eingeladen hatte. Gedankt wurde dabei den Mitarbeitern der Alarm- und Einsatzzentrale (AEZ) Passau, die mit der Inbetriebnahme der ILS ihren Dienst einstellte. Auf 23 Jahre „hervorragende Arbeit" blickte Ascher kurz zurück. Für die Alarm- und Einsatzzentrale habe Paul Unger ein Computer-Programm entwickelt, das ohne Probleme funktioniert habe, trotz eines großen Aufgabenbereichs hätten die Mitarbeiter ihren Dienst stets erfolgreich erledigt. Als die Entscheidung fiel, dass in Bayern Integrierte Leitstellen geschaffen werden sollen, begann man auch in Passau mit der Planung. „Aber wir gehören jetzt zum letzten Drittel der Landkreise, welche die ILS einführen", erklärte Ascher:Manhabe viel Sorgfalt und Arbeit auf die Planung verwendet - „ich bin überzeugt, dass es genauso gut weitergehen wirdwie bisher", betonte Ascher. Dass alles so gut geklappt habe, sei vor allem den Mitarbeitern zu verdanken gewesen - und denen überreichte er im Namen aller Feuerwehren in Stadt und Landkreis Passau als Dank und Anerkennung eine Floriansfigur. ILSGeschäftsführer Werner Mayer dankte den AEZ-Mitarbeitern, die nicht in die ILS wechseln, mit einem „herzhaften Körberl": Alois Fischl, Georgl Lösl, Franz Klement und Uli Windorfer werden nicht in die Neuburger Straße umziehen. Landrat Franz Meyer sprach von etwas Wehmut, die mitschwinge, wenn die Arbeit einer der erfolgreichsten Einrichtungen in der Region offiziell beendet werde. „Die Alarm- und Einsatzzentrale war der Grundpfeiler einer schnellen und effektiven Alarmierung bzw. Koordinierung der Einsätze", erklärte er. Doch er zeigte sich zuversichtlich, dass auch mit der neuen Struktur der Integrierten Leitstelle sowie der jetzt entstehenden Führungsgruppe Katastrophenschutz die Schlagkraft erhalten bleibe. Im Namen der Stadt dankte Bürgermeister Urban Mangold den AEZ-Mitarbeitern für ihr Engagement, mit dem sie sich auch am Aufbau der ILS beteiligt hatten. „Fast 23 Jahre AEZ - das waren 8000 Tage, 200 000 Stunden, zwischen 900 und 1600 Alarmierungen im Jahr, die Schneekatastrophe, Hochwasser und vieles mehr: Die Bevölkerung in Stadt und Landkreis ist den Verantwortlichen sehr zu Dank verpflichtet", so Mangold.