Archiv: Jahr 2008


» Erweiterung der Fahrerlaubnisklasse B durch Bundesrat

„Gemeinsam sind wir stark – Gemeinsam mehr erreichen“ „Forderung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. ist durch! Der Forderung der Anhebung der Gewichtsklasse der Führerscheinklasse B von 3,49 to auf 4,25 to wurde vom Bundesrat zugestimmt! Stärkung der Bayerischen Ortsfeuerwehren erreicht! Seit über 2 Jahren und initiiert durch den Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. konnte jetzt mit Zustimmung des Bundesrats eine Gewichtsgrenzenerweiterung der Fahrerlaubnisklasse B auf 4,25 t erreicht werden. Hintergrund war, dass immer mehr Fahrzeughersteller die sog. Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) mit der Normbeladung und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,49 t nicht mehr realisieren konnten. Nachdem das TSF gerade bei den Ortsfeuerwehren in Bayern sehr verbreitet ist (über 3.500 Fahrzeuge bei den bayerischen Feuerwehren), hätte die Überschreitung der 3,5 t Grenze in der Praxis dazu geführt, dass die Einsatzbereitschaft gefährdet wäre, da gerade jüngere Kameraden diese Fahrzeuge nicht mehr mit der Fahrerlaubnisklasse B fahren durften. Ein vernünftiger Grund für die Beibehaltung der Gewichtsbeschränkung war nach Auffassung des LFV Bayern, so Vorsitzender Alfons Weinzierl nicht gegeben. Dies erst recht, wenn man bedenkt, dass mit der Fahrerlaubnisklasse B ohne weiteres ein Zugfahrzeug mit bis zu 3,5 t und einem Einachsanhänger mit bis zu 750 kg geführt werden darf und somit also ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,25 t, verteilt auf drei Achsen, erreicht wird. Weshalb jedoch mit der gleichen Fahrerlaubnis ein zweiachsiges Fahrzeug mit 4,25 t nicht geführt werden durfte, war nicht nachvollziehbar. Aus Sicht des LFV Bayern e.V. war daher eine Erweiterung der Fahrerlaubnisklasse B von 3,49 t auf 4,25 t dringend erforderlich. Der LFV Bayern e.V. hat für die Bayerischen Feuerwehren seine Initiative zur Gewichtsgrenzenerweiterung der Fahrerlaubnisklasse B auf 4,25 t mit Unterstützung des Deutschen Feuerwehrverbandes, der Bayerischen Kommunalen Spitzenverbände und des Bayerischen Innenministeriums mit Erfolg durchgebracht. „Gemeinsam sind wir stark“ • Beschluss Bundesrat PDF