Archiv: Jahr 2008


» Robert Anzenberger führt nun die niederbayerischen Jugendfeuerwehren

Bildunterschrift: stv. Landrat Günther Kohl, Rudolf Pritsch, Josef Dausend, der neue Bezirksjugendwart Robert Anzenberger, Martin Hafeneder, Feuerwehrpfarrer Gotthard Weiß, Thomas Thurnreiter, Werner Söldner, Dieter Schlegl und Landesjugendfeuerwehrwart Gerhard Barth. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Bezirksjugendfeuerwehr Niederbayern wurde der Passauer Kreisjugendwart Robert Anzenberger zum neuen Bezirksjugendwart für Niederbayern gewählt und steht nun allen niederbayerischen Jugendfeuerwehren vor. Im Rahmen der Versammlung wurde auch das 10jährige Bestehen des Bezirksverbandes gefeiert. Der Bezirksjugendfeuerwehrverband Niederbayern hat vor wenigen Tagen im Gasthaus Stauder in Aicha vorm Wald seine diesjährige Jahreshauptversammlung abgehalten und bei den Neuwahlen die Weichen für die Zukunft gestellt. Nachdem der amtierende Bezirksjugendwart Johann Prex die zahlreichen Ehrengäste aus ganz Niederbayern begrüßt hatte und den verstorbenen Kameraden gedacht wurde berichtete Kassier Rudolf Pritsch detailliert über den finanziellen Ablauf des Vorjahres. Außerdem stellte Pritsch den Haushaltsplan für das laufende Vereinsjahr vor. Aufgrund der ordnungsgemäßen Kassenprüfung wurde ihm und der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt. Bezirksjugendwart Johann Prex konnte über eine stark steigende Mitgliederzahl referieren und freute sich sichtlich, dass die Rückwärtsbewegung der Vorjahre gestoppt werden konnte. Rund 7.200 jugendliche Feuerwehranwärter sind derzeit im Bezirksverband organisiert. Besonders positiv stellte Prex heraus, dass fast tausend Jugendliche in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden konnten. Für die Jugendarbeit wurden nach Abfragen bei den örtlichen Jugendwarten im ganzen Regierungsbezirk über 55.000 Stunden aufgewandt. „Gut angelegte Zeit für den Nachwuchs unserer Hilfsorganisation“, folgerte Prex. Auch im Bereich der Ausbildung konnte der Bezirksjugendwart beeindruckende Zahlen vorweisen. Rund 4.400 Teilnehmer beteiligten sich am bayernweiten Wissenstest der Jugendfeuerwehren mit beachtlichen Ergebnissen. Auch bei den übrigen Leistungsprüfungen der Feuerwehren war die Jugend gut vertreten. Ein besonderer Höhepunkt war die Beteiligung an der Aktion „3 Tage Zeit für Helden“. Hier waren 147 Gruppen gemeldet. Zudem waren viele Sitzungen und Besprechungen von den Verantwortlichen zu bewältigen in denen zahlreiche Projekte verwirklicht werden konnten. Nach dem Rückblick auf das vergangene Jahr lies der scheidende Bezirksjugendwart die letzten 10 Jahre des Bezirksjugendfeuerwehrverbandes Revue passieren und wünschte seinem Nachfolger ein glückliches Händchen bei der Führung der Feuerwehrjugend. Aus den einzelnen Fachbereichen berichteten Manfred Ziegler für den Fachbereich „Wettbewerbe“ und Rudi Heldak aus dem Fachbereich „Jugendringe/Jugendpolitik“. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen zum Bezirksjugendwart erreichte der von der Vorstandschaft vorgeschlagene Bewerber, der Kreisjugendwart des Landkreises Passau Robert Anzenberger, ein hervorragendes Ergebnis. Als erster Stellvertreter wurde Martin Hafeneder aus dem Landkreis Pfarrkirchen gewählt. Weiterer Stellvertreter ist Josef Dausend aus dem Landkreis Dingolfing. Kassier Rudolf Pritsch aus Kehlheim und Schriftführer Thomas Thurnreiter, Landkreis Freyung-Grafenau wurden im Amt bestätigt. Zum Kassenprüfer wurden Stephan Käser, Lkr. Passau, Markus Muckenschnabl, Stadt Straubing und Martin Kufner, Lkr. Regen gewählt. Für ihre Verdienste um die niederbayerischen Jugendfeuerwehren wurden Rudolf Pritsch, Josef Kramhöller, Manfred Ziegler, Dieter Schlegl, Georg Gerner und Werner Söldner mit der Ehrennadel der Bayerischen Landesjugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet. Martin Hafeneder und Markus Muckenschnabel erhielten die Ehrennadel in Gold.